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Ein Tag für Afrika

Es war kein normaler Schultag an der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule. Wie in jedem Jahr erwarteten die Schüler/innen am Donnerstag der Nordwalder Fairen Woche nicht Matheaufgaben oder Literaturtexte sondern ein buntes Programm  an ihrem „Tag für Afrika“.

Während sich in den höheren Klassen die meisten einen Arbeitsplatz gesucht hatten, an dem Sie für eine Spende arbeiten konnten, hatten die Jüngeren schon länger Pläne geschmiedet und Vorbereitungen getroffen, um an diesem Tag möglichst viele Spenden zu bekommen. Traditionell unterstützt die KvG die Weihnachtsfeier in der Nordwalder Partnergemeinde Damongo sowie Bildungsprojekte in Ghana.

Was war in der Schule und drumherum los? Die Holzapfel-AG erntete Äpfel und bereitete Saft und Konfitüren zum Verkauf zu, die Sportlerinnen und Sportler setzten ihre Energien beim Sponsorenwettkampf ein, mit Schwimmen, Springen und Laufen. Der siebte Jahrgang bereitete vor dem Rathaus ein kleines Fest: Klassenorchester, selbstgebackene Kuchen und frische Waffeln sorgten für gute Stimmung, ein kleiner Flohmarktstand wurde aufgebaut und Schülerinnen und Schüler boten gegen eine Spende an, das Fahrrad zu putzen. Und alles bei schönstem Sonnenschein.

Für die Fünftklässler ging es dagegen erst einmal darum ein wenig Afrika kennenzulernen. So erfuhren sie im  Austausch mit Joana Ewuntomah, die aus Ghana zu Gast war, viel über ihr Land, hörten Märchen von Nelson Mandela oder konnten auf selbst gebastelten Trommeln afrikanische Rhythmen genießen. Im Hauswirtschaftsbereich duftete es exotisch: Die Jugendlichen bereiteten ein afrikanisches Buffet zu: süße Datteln mit Mandelkern, gerösteter Blumenkohl, Fladenbrot, Humus……

Bereits in der Woche vorher war Joana Ewuntomah in vielen Klassen und Kursen der KvG unterwegs und begeisterte Schüler/innen und Lehrer/innen gleichermaßen mit ihren Berichten und Demonstrationen: vom Leben in Ghana und lebendigen Ritualen, wie den „talking drums“, die wie Worte einen verstorbenen Menschen besingen; von Kindern in Ghana, die noch nie selbst Schokolade gegessen haben, obwohl sie von Kakaobäumen umgeben sind oder mit Trommelmusik  und mitreißendem Tanz. Für alle, die Joanas Ewuntomahs Bericht über die Weihnachtsfeier in Damongo oder die Bedingungen, unter denen Kinder in Ghana zur Schule gehen, hören konnten, war es eine ganz besondere Motivation, sich um Spenden zu bemühen.

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