Junior-Europawahl – aktiv Demokratie lernen
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„Fridays for Future“ – aktiv Demokratie lernen

„Fridays for Future“ – für viele Schüler/innen der KvG ist das ein wichtiges Thema, auch wenn Schule-Schwänzen für die meisten nicht in Frage kommt. Das Anliegen „Klimaschutz“ spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, aber auch die Frage, wie Menschen in unserem Land ihre politischen Interessen vertreten können.

Schüler/innen des fünften, neunten und zehnten Jahrgangs ergriffen jetzt die Initiative und überzeugten ihre Gl- und NW-Lehrer/innen: Sie wollten sich vor Ort ein Bild von den freitäglichen Demonstrationen machen und ihren Überzeugungen Ausdruck verleihen. Als Termin wurde bewusst der Freitag vor den Europawahlen anvisiert, in Anlehnung an den Slogan „Europawahl ist Klimawahl“, den die weltweite Bewegung dazu ausgegeben hatte. Da passte es auch gut, dass Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe parallel an der sogenannten Juniorwahl, einer simulierten Europawahl, teilnahmen und das Thema im Gl-Unterricht besonders präsent war.

Im Vorfeld der Exkursion setzen sich die Jugendlichen im Unterricht unter anderem mit dem Pariser Klimaabkommen, der Einführung einer CO2-Steuer, der Förderung von E-Autos und der Abschaltung von Kohlekraftkraftwerken auseinander. Gerade die jüngeren Teilnehmer/innen bastelten aber auch fleißig Plakate und übten, wie man eine Kernausage darauf unterbringen kann. Während der Demonstration riefen viele dann begeistert Sprüche mit, zum Beispiel: „Was ich gerne hätte, sind autofreie Städte!“

Daneben übernahmen die Jugendlichen aber noch andere Aufgaben: mit Fotos dokumentieren, Interviews führen, zur Berichterstattung in Online- und Printmedien recherchieren und vieles mehr.

Ursprünglich wollten sogar einige Schülerinnen und Schüler per Fahrrad die Reise antreten, aber aus organisatorischen Gründen entschieden sie sich in Abstimmung mit den Lehrer/innen schließlich für eine Zugfahrt. Zur Finanzierung sammelten die Jüngeren dann – ganz passend zum Thema – mehrere Wochen lang Pfandflaschen.

Das Fazit aller Beteiligten: Demokratisches Engagement lohnt sich! Und man kann es lernen.