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Sekundarstufe II

Die Sekundarstufe II ist an der KvG eine gymnasiale Oberstufe. Wie am Gymnasium umfasst sie drei Jahre:
Einführungsphase (Jg. 11)
Qualifikationsphase 1 und 2 (Jg. 12/13).

Die Gymnasiale Oberstufe stellt sich vor


In unserer relativ kleinen Oberstufe prägen enge Kontakte und intensive Betreuung das Klima. Projektartiges Arbeiten, etwa als Vorbereitung eines musikalisch-literarischen Abends der Klasse 11 oder in den Schwerpunkten (siehe „Schule mit Profil“) tragen dazu ebenso bei wie die traditionelle Ski-Kursfahrt in der Einführungsphase, die im Sportunterricht intensiv vorbereitet wird.
Der Oberstufenunterricht ist in Kursen organisiert, die nach bestimmten Vorgaben gewählt werden. Jede Schülerin / jeder Schüler hat deshalb einen individuellen Plan. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr und endet nach der 9. Std um 15.55 Uhr. Oberstufenschüler/innen haben teilweise „Freistunden“, für die ihnen Aufenthalts- und Arbeitsräume zur Verfügung stehen. Über Laufbahnplanung und Leistungserwartungen informieren und beraten die Abteilungsleitung der Oberstufe, Frau Scheerer, und die Beratungslehrkraft des Jahrgangs sehr umfassend; sie stehen auch bei Schwierigkeiten unterstützend zur Seite.
 
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Aufgabenfelder

Die Fächer sind bestimmten Aufgabenfeldern zugeordnet. Für die Wahl der Kurse und Abiturfächer ist eine der Prüfungsordnung entsprechende Berücksichtigung der Aufgabenfelder notwendig.

Zuordnung der Fächer

1Das sprachlich-literarisch-künstlerische Aufgabenfeld
Deutsch
Englisch
Kunst
Spanisch (neu einsetzende FS)
Musik
Latein (endet nach der Q1)
2Das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld
Geschichte
Sozialwissenschaften
Erziehungswissenschaften
Erdkunde
Philosophie
3Das mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Aufgabenfeld
Mathematik
Biologie
Physik
Chemie
4Pflichtfächer ohne Zuordnung
Religionslehre (kann durch Philosophie ersetzt werden) Sport (ist als 4. Abiturfach wählbar)

Mehr zu den Fächern

"Die Grenzen meiner Sprache sind auch die Grenzen meiner Welt.”
(Zitat des Wiener Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951))

Diese Grenzen und damit auch die Erkenntnis der Welt zu erweitern, ist ein zentraler Bestandteil des Deutschunterrichts in der Gymnasialen Oberstufe und geschieht durch die intensive Betrachtung, Behandlung und Erstellung zahlreicher und unterschiedlicher Texte und Gegenstände.
Aufbauend auf den Kenntnissen aus der Sekundarstufe I im Bereich der Sprache, des Umgangs mit Texten sowie der Auseinandersetzung mit Medien beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe II intensiv mit der Geschichte und dem Erwerb von Sprache und der Entstehung und Bedeutung literarischer Texte, zu denen auch Filme und andere Medien gezählt werden.
Einen besonderen Schwerpunkt stellen bei der Entwicklung der deutschen Sprache bis heute vor allem die historischen Hintergründe und Entstehungszeiten der einzelnen Texte dar.
Während in der Einführungsphase grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, erfolgt in der Qualifikationsphase eine Aufteilung in Leistungs- und Grundkurse, in denen gezielt auf das Abitur vorbereitet wird. Die behandelten Gegenstände und Unterrichtsvorhaben orientieren sich dabei an den zentralen Vorgaben des Abiturs, bieten aber auch Möglichkeiten individueller Gestaltung. Hierzu zählen wohl auch die Besuche von Theaterbesuchen, welche ergänzend und begleitend vorgenommen werden können.
Für das Fach Deutsch besonders ist die enge Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst, die vor allem in der Einführungsphase stattfindet. In zwei Projektphasen während der EF haben die Schülerinnen und Schüler im Schwerpunkt Deutsch-Kunst die Gelegenheit, ihre Kreativität fächerübergreifend und fächerverbindend zu entwickeln und anschließend zu präsentieren. Auch im Bereich des eigenen Gestaltens können dabei Grenzen verschoben und weiter gesteckt werden, Grenzen (wie der Stundentakt) werden zum Beispiel in diesen Projektphasen schon aufgehoben.

Werfen Sie gerne einen Blick auf unser schulinternes Curriculum
http://kvgn.de/wp-content/uploads/2016/10/Schulinterner-Lehrplan-Deutsch-SII.pdf Title>
Die unterrichtlichen Anforderungen in der gymnasialen Oberstufe sind an Gesamtschulen und Gymnasien gleich. Das gilt natürlich auch für das Fach Englisch. Bereits seit 2011 sind mündliche Prüfungen in der EF und in der Qualifikationsphase ein fester Bestandteil unseres Curriculums. Unser derzeitiges Unterrichtswerk/Leitmedium ist Green Line von Klett. Es ist ab Jahrgang 11 unterteilt in je einen Band für die Einführungsphase (EF) und für die Qualifikationsphase (Q) sowohl im Grund- als auch im Leistungskurs.
Das Schülerbuch wird im Rahmen der Lehrmittelfreiheit von der Schule gestellt.
Weitere Medien wie z.B. Lektüren, Wörterbuch werden als Elternanteil berechnet und müssen selbst bezahlt werden.

Fachlehrerinnen und Fachlehrer im Schuljahr 2016-2017:
Frau Beara
Herr Hingler
Herr Löbbert
Frau Lürwer-Patzelt
Frau Scheerer
Frau Schuldt-Harker

Der Englischunterricht stellt in den Jahrgängen der EF und Q wesentliche Bereiche der englischen Sprache vor und vermittelt den Lernern Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Lesen, Hören, Sprechen, Sprachmittlung und Schreiben. Diese Bereiche werden in den unterschiedlichsten Lebenssituationen trainiert, z.B. in einem Vorstellungsgespräch, in einer Gerichtsverhandlung, in Briefen, E-Mails und Bewerbungsschreiben, bei Telefongesprächen, an der Hotelrezeption, in der U-Bahn, etc.

Der Umgang mit einer Fremdsprache verlangt von den Lernern regelmäßige (am besten tägliche) Beschäftigung mit ihr. Dabei werden Wortschatz und Strukturen gelernt und geübt, so dass, das Lernen im und außerhalb des Unterrichts mit fortschreitendem Alter zunehmend selbständig erfolgt. In der Gemeinschaft klappt dies erfahrungsgemäß am besten.

Besondere Angebote
Vertiefungskurse
In der Jgst. EF werden Schülerinnen und Schüler in Englisch in einem Vertiefungskurs besonders gefördert. Dieses Angebot richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler und dient dabei der begleitenden differenzierenden Förderung von Basiskompetenzen.
Ab der Einführungsphase können Schülerinnen und Schüler Spanisch als zweite oder dritte - manchmal sogar vierte!! - Fremdsprache lernen:
  • 6 Grundkurse bis zum Ende des 13. Jahrgangs
  • jeweils vier Wochenstunden
  • 2 Klausuren pro Halbjahr
  • im 11. und 12. Jahrgang Ersatz einer Klausur durch eine mündliche Prüfung
  • Lehrwerke: a_tope.com, Método de Español (Cornelsen); u.a.Punto de vista (Cornelsen)

  • In der Einführungsphase erlernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen der spanischen Sprache und erwerben schnell kommunikative Kompetenzen. Vor allem durch die regelmäßige Arbeit mit audiovisuellen Medien erleben sie frühzeitig authentische Sprachsituationen.
    Spanisch lernen bedeutet aber auch die Begegnung mit anderen Kulturen. Da, wo es möglich ist, fördern wir den Kontakt zu Spaniern oder Lateinamerikanern. Ein Austausch mit einer Schule in Zamora, Spanien ist bereits zwei Mal erfolgreich durchgeführt worden und soll perspektivisch fest installiert werden. Unsere Lehrkräfte, die lange Zeit in Lateinamerika und Spanien gelebt haben, vermitteln fremde Bräuche und Gewohnheiten so, dass Schülerinnen und Schüler sie nicht nur kennenlernen sondern auch erfahren und verstehen können. Ein besonderes Privileg kam den Spanischlernern im Schuljahr 2014/15 zugute: Eine Fremdsprachenassistentin aus Asturien (Nordspanien) bereicherte den Unterricht! Wir hoffen, auch in Zukunft Fremdsprachenassistenten an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

    In der Qualifikationsphase orientiert sich der Spanischunterricht thematisch an den Vorgaben des Zentralabiturs.
    Die Arbeit mit den Lehrwerken wird durch Zeitungsartikel, Lieder, Filme, Gedichte oder Kurzgeschichten ergänzt. Durch eine methodisch variantenreiche Arbeitsweise sind unsere Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit in der Lage, in der spanischen Sprache komplexere Sachverhalte darzustellen und zu kommentieren, literarische Texte zu analysieren und zu interpretieren. Diese steile Progression ist nur möglich, wenn Schülerinnen und Schüler sich engagieren und leistungsbereit sind - und das lohnt sich! Weil Spanisch eine schöne Sprache ist und der Schlüssel interessanten Menschen und Kulturen.

    Spanisch - Nicht nur im Kursraum!
    Wie wichtig Sprachen sind, sagte einmal der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela:
    Wenn du mit einem Menschen eine Sprache sprichst die er versteht, erreichst Du seinen Kopf (Verstand). Wenn du mit ihm in seiner Sprache sprichst, erreichst du sein Herz.

    Besonders wichtig ist es uns daher, über vielfältige Aktivitäten und Kontakte die Motivation unserer Schüler/innen für Sprache zu fördern und sie zu ermutigen, auch über die Schule hinaus weiter Sprachen zu lernen.
    Spanisch kulinarisch
    Mit unserer neuen Schulküche stehen uns Tür und Tor offen, leckere Rezepte aus der spanischsprachigen Welt in die Tat umzusetzen. Bei Kurstreffen oder bei einer spanischen Weihnachtsfeier verschlägt es uns in die Küche und wir backen Churros oder bereiten Tortilla española zu. ¡Qué rico!
    Latein kann an unserer Schule aufgrund der festgelegten Sprachenfolge ab dem Jahrgang 8 als zweite oder dritte Fremdsprache im Bereich der Ergänzungssstunden gewählt werden.

    Formale Aspekte
    Wer die Schule mit der allgemeinen Hochschulreife verlassen will, muss zwei Fremdsprachen nachweisen. Schüler/innen, die ab dem 8. Jahrgang den Lateinunterricht besuchen, haben am Ende der Einführungsphase (EF) die Pflichtbelegung für die zweite Fremdsprache erfüllt. Aus diesem Grund müssen in Latein (im Gegensatz zu den anderen Ergänzungsfächern) Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben werden. Wird Latein auch in der Qualifikationsphase 1 (Q1) besucht und mit mindestens fünf Punkten (ausreichend) abgeschlossen, so erhält man das Latinum, welches für einige Studiengänge Voraussetzung ist.

    Inhaltliche Aspekte
    Der Lateinunterricht gliedert sich in den vier oder fünf Jahren in die zwei Phasen der Spracherwerbsphase und der Lektürephase. In der Spracherwerbsphase steht das Erlernen der lateinischen Sprache im Mittelpunkt des Unterrichts. Dies geschieht mit Hilfe eines Lehrbuchs (Lumina Nova). Jede Lektion dieses Lehrbuchs besteht aus drei Bereichen: deutsche Sachtexte, Texte in lateinischer Sprache (vereinfachte Originaltexte oder von den Autoren konzipierte Texte) und Übungen (Grammatik, Wortschatz).
    In der Lektürephase, die in der Regel in der EF beginnt, werden Originaltexte der lateinischen Literatur gelesen. Hierbei wird darauf geachtet, dass die verschiedenen Literaturgattungen der Antike (Prosa und Poesie), aber auch aktuellere Literatur (zum Beispiel „Die drei ???“) gelesen werden. Autoren der Antike können sein: Caesar, Cicero, Sallust, Ovid, Plinius oder Phaedrus.
    Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.
    Yehudi Menuhin

    Um das Verstehen und Nachvollziehen musikalischer Prozesse bemüht sich in erster Linie das Fach Musik in der Sekundarstufe II. Aufbauend auf Kenntnissen und Fähigkeiten aus dem Unterricht der Sekundarstufe I werden im wöchentlich dreistündig stattfinden Grundkurs in der Jahrgangsstufe 11 Themen aus den folgenden Bereichen bearbeitet:

  • Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit musikalischen Gestaltungsmitteln (Zum Beispiel: Untersuchung und Erprobung musikalischer Parameter in unterschiedlichen Genres)
  • Interpretation von Musik (beispielsweise: Das Konzert gestern und heute) Musikgeschichte (Zum Beispiel: Kunstmusik des 19. Jahrhunderts vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen; Neue Musik)
  • funktionale Musik (beispielsweise: Original und Bearbeitung; Nationalhymen; Musik vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kunstwerkbegriffe)

  • In der Jahrgangsstufe 12 werden praktische Arbeiten in die thematischen Schwerpunkte und Vorgaben des Zentralabiturs integriert, sodass gegen Ende des Schuljahres traditionell ein Musikabend für Eltern, MitschülerInnen, LehrerInnen und Interessierte aufgeführt wird.
    Immer wieder stehen auch Exkursionen im Zentrum des Musikunterrichts. Konzertbesuche, Besuche im Tonstudio oder der Blick hinter die Kulissen eines Theater gehören genauso mit dazu, wie der Umgang mit Instrumenten, Computer, Mischpult und Co.
    Die Chemie gehört zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld und beschäftigt sich mit dem Aufbau, den Eigenschaften und der Umwandlung von Stoffen. Dabei begleitet sie uns bewusst oder unbewusst unser Leben lang z.B. bei den biochemischen Prozessen in unserem Körper, bei der Bildung der Elemente im Kosmos, bei der Entstehung der Planeten, bei den Veränderungen in unserer Umwelt oder auch bei der Herstellung von Stoffen, die mit ihren Eigenschaften den Menschen im Alltag von Nutzen sind.
    Chemische Zusammenhänge lassen sich auf wenige Grundprinzipien zurückführen, die als Basiskonzepte in den Kernlehrplänen ihren Platz gefunden haben und die bei der Vorbereitung auf das Abitur helfen die vielfältigen, scheinbar komplizierten chemischen Sachverhalte mit wenigen übergeordneten Gesetzmäßigkeiten zu verstehen.
    Wer Spaß daran hat gedanklich und experimentell auf diesen Spuren zu wandeln, ist im Fach Chemie genau richtig.
    Die KvG hat zwei Chemiefachräume, die für Schülerexperimente hervorragend geeignet sind und einen modern ausgestatteten Stufenraum, um neuere Medien zu nutzen.
    In der Einführungsphase in der Jahrgangsstufe 11 steht die Einübung grundlegender Denk- und Arbeitsweisen in der Chemie und die Schaffung eines gemeinsamen Basiswissens in Vorbereitung auf die Qualifikationsphase im Vordergrund.
    Der Unterricht erfolgt dreistündig und es besteht die Möglichkeit, eine Klausur pro Halbjahr zu schreiben.
    In der Qualifikationsphase in den Jahrgangsstufen 12 und 13 wird das Fach Chemie an der KvG dreistündig in Grundkursen unterrichtet, wobei nun zwei Klausuren pro Halbjahr geschrieben werden. Es besteht die Möglichkeit Chemie als 3. Oder 4. Abiturfach zu wählen.
    Ein Highlight in der Jahrgangsstufe 12 ist die naturwissenschaftliche Projektwoche, bei der das Fach Chemie sehr eng mit der Fachhochschule in Münster zusammenarbeitet und die Schülerinnen und Schüler die Chance haben vor Ort in die wissenschaftliche Arbeit, auch praktisch, einzutauchen.
    Wer den Geheimnissen des Lebendigen und ihrer großen Bedeutung für unseren Lebensalltag auf die Spur kommen möchte, der ist in der Biologie der Oberstufe genau richtig. In modern ausgestatteten Kursräumen wird die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Sekundarstufe I im Fach Biologie mit Blick auf eine erfolgreich abzuschließende Abiturprüfung fortgesetzt.
    In der Einführungsphase (dreistündig, je eine Klausur pro Halbjahr) werden cytologische (zellbiologische) und stoffwechselphysiologische Prozesse behandelt. In diesem Jahrgang geht es aber auch besonders darum, Wissensstände anzugleichen und grundlegende Arbeitstechniken der Biologie einzuüben.
    In der Qualifikationsphase wird das Fach Biologie in Grund- und Leistungskursen unterrichtet. Diese unterscheiden sich in Dauer (drei- bzw. fünfstündig), Umfang der Themen und dem Grad der wissenschaftlich-methodischen Erarbeitung. Es werden je zwei Klausuren pro Halbjahr geschrieben.

    Folgende unterrichtlichen Schwerpunkte und verbindlichen Inhalte werden in der Qualifikationsphase behandelt.
    Schulhalbjahr Q1.1
    Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen
  • Molekulare Grundlagen der Vererbung und Entwicklungssteuerung
  • Aspekte der Cytogenetik mit humanbiologischem Bezug
  • Angewandte Genetik

  • Schulhalbjahr Q1.2
    Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung
  • Umweltfaktoren, ökologische Nische
  • Aquatisches System: Stehende Gewässer und Aspekte des Fließgewässers
  • Einfache Beziehungen zwischen Organismengruppen und abiotischen Habitatfaktoren
  • Wechselbeziehungen, Populationsdynamik
  • Verflechtungen in Lebensgemeinschaften
  • Nachhaltige Nutzung und Erhaltung von Ökosystemen

  • Qualifikationsphase 2 (Q2)
    Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten
  • Grundlagen evolutiver Veränderung
  • Verhalten, Fitness und Anpassung (nur Leistungskurs)
  • Art und Artbildung
  • Evolutionshinweise und Evolutionstheorie
  • Transspezifische Evolution der Primaten
  • Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus
  • Molekulare und cytologische Grundlagen mit den Schwerpunkten Bau und Funktion des Neurons, Erregungsentstehung, Erregungsleitung, Synapsenvorgänge und –verschaltungen
  • Das Fach Physik kann als Grundkurs in EF, Q1 und Q2 gewählt werden, als Klausurfach oder als mündliches Fach im Abitur.
    In der Qualifikationsphase 1 wird ein Experimentalpraktikum im Rahmen der NW-Woche angeboten. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, an einer freiwilligen Physik-AG (jahrgangs- und fachübergreifend) teilzunehmen.

    Grundkurs Physik
    Einführungsphase
  • Mechnaik – u.a. Physik und Sport
  • Physik im Straßenverkehr
  • Weltraumflüge und Astronomie

  • Qualifikationsphase
  • Quantenobjekte – Quarks und Co, Vom Fotoeffekt bis zum Laser
  • Elektrodynamik - Energieversorgung, Wirbekstrombremse
  • Strahlung und Materie – Photonen, Mikrokosmos und Teilchenbeschleuniger
  • Relativität von Raum und Zeit – Einstein und Navigationssysteme

  • Experimentalpraktikum
    Das Experimentalpraktikum findet im 12. Jahrgang im Rahmen der NW-Woche statt. Seit 2004 besteht eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Steinfurt. Der Besuch der FH ist auch ein Praktikumshighlight: Hier können die Schülerinnen und Schüler Praktikum forschen wie die Studenten.

    Physik AG – Mobiles Labor
    Physik - nicht nur im Unterricht! Informationen zur Physik AG finden Sie im Bereich freiwillige Arbeitsgemeinschaften.
    Das Fach Erdkunde setzt in der Oberstufe in der Einführungsphase neu ein. Es baut auf Inhalte und Methoden des erdkundlichen Teils des GL-Unterrichts der Sekundarstufe I auf.
    Inhaltlich ist das Fach äußerst vielfältig und beschäftigt sich mit Themen wie:
  • Tourismus als Wirtschaftsfaktor (zum Beispiel Mallorca, Alpen, asiatischer Raum)
  • Auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft (zum Beispiel Verkehrs- und Kommunikationsnetzte)
  • Gefährdung von Lebensräumen (Erdbeben, Wirbelstürme, Vulkane, Klimawandel...)
  • Stadtentwicklung und Stadtstrukturen (am Beispiel von Megacities, Innenstädten im Wandel)
  • Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klimazonen (zum Beispiel in Saudi-Arabien, Australien...)
  • und viele weitere Themen oft mit aktueller Relevanz

    Methodisch steht das Erarbeiten und Erstellen von Texten, Diagrammen, Tabellen in verschiedenen Sozialformen im Vordergrund. Es finden natürlich auch praxisbezogene Unterrichtsgänge statt.
    Geeignet ist das Fach besonders für Schüler/innen, die Spaß am Gesellschaftslehre-Unterricht in der Sekundarstufe I hatten, die sich besonders für aktuelle Themen in unserer Gesellschaft und Welt interessieren und diese auch in den Medien verfolgen. Interesse an fremden Ländern und Kulturen wäre ebenfalls wünschenswert.
    Philosophie musst Du studieren, und wenn Du nicht mehr Geld hättest, als nötig ist, um eine Lampe und Öl zu kaufen, und nicht mehr Zeit als von Mitternacht bis zum Hahnenschrei.

    Diesen Rat hat vor 200 Jahren Friedrich Hölderlin seinem jüngeren Bruder Karl geschrieben.
    Die Philosophie hat so viele Gesichter, wie es Philosophen gibt. Da trifft man auf den pflichtbewussten Immanuel Kant, ebenso wie auf einen der ersten Aussteiger, Diogenes von Sinope, den Philosophen aus der Tonne. Über Thales von Milet wird berichtet, dass er nachdenkend und die Sterne beobachtend in einen Brunnen fiel, und von Sokrates, dass er barfuß durch Athen lief und die Leute von der Arbeit abhielt, um sie in lange Gespräche über philosophische Probleme zu verwickeln…
    Um welche Probleme aber geht es in der Philosophie? Bei allem Unterschied der Situationen, aus denen sich philosophische Fragen ergeben, geht es immer um etwas Gemeinsames: um das Verstehen unserer vielfältigen Lebenswirklichkeit, um die menschliche Erkenntnis und ihre Grenzen, um Werte und Normen unseres Handelns sowie um das Zusammenleben in Staat und Gesellschaft.
    Worauf es ankommt im Philosophieunterricht?? Auf das Staunen und Denken! Und zwar darauf, dass wir selber denken, dass wir umfassend denken, dass wir konsequent denken und dass wir uns immer auch an die Stelle des Anderen denken…
    So ist also der Rat Hölderlins an seinen Halbbruder Karl zu verstehen: dieser war Amts- und Stadtschreiber und brauchte die Philosophie nicht als Brotberuf, aber er suchte sie als Orientierung in einer komplizierter werdenden Welt, in der man, damals wie heute, schnell etwas vorgegaukelt bekommt.
    Bist du interessiert an der aktuellen Nachrichtenlage? Liest du gerne Zeitung oder informierst dich über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen? Macht es dir Spaß am politischen Leben in der Schule oder der Gesellschaft teilzunehmen? – Dann ist das Fach Sozialwissenschaften genau das Richtige für dich!
    Das Fach Sozialwissenschaften setzt die Fächer Gesellschaftslehre und Arbeitslehre/Wirtschaft aus der Sekundarstufe I fort und knüpft an die dort erlernten Grundlagen an. Das Fach Sozialwissenschaften integriert dabei die drei wissenschaftlichen Disziplinen Politik, Soziologie und Wirtschaft.
    Zum Leitbild des Faches gehören die sozialwissenschaftlich gebildeten, zur demokratischen Auseinandersetzung und zur reflektierten Teilhabe fähigen mündigen Bürgerinnen und Bürger.
    Im Sowi-Unterricht erwirbst du die Fähigkeiten, komplexe politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge, Probleme und Konflikte strukturiert zu deuten, sie sachkundig und reflektiert zu beurteilen sowie Handlungsmöglichkeiten einzuschätzen und innovative Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln.
    Außerdem erwirbst du die Fähigkeit, Dilemmata und Konflikte zu beschreiben und mit den darin enthaltenen Widersprüchen und Risiken umzugehen. Der Unterricht qualifiziert zu sozialwissenschaftlicher Analysefähigkeit, zu werte- und kriteriengeleitetem Urteilsvermögen und zur Perspektivübernahme sowie darauf aufbauend zur eigenen Interessenartikulation und Konfliktfähigkeit.

    Häufige Methoden im Sowi-Unterricht
  • Textanalyse (Zeitungsartikel, wissenschaftliche Beiträge, etc.)
  • Statistikanalyse
  • Karikaturenanalyse
  • Diskussion, Pro-Kontra-Debatte, Talk-show
  • Internetrecherche
  • Erörterung
  • Präsentation

  • Inhaltliche Schwerpunkte
    Einführungsphase (Klasse 11 – eine Klausur pro Halbjahr)
  • Politische Strukturen, Prozesse und Partizipationsmöglichkeiten
  • Marktwirtschaftliche Ordnung (Wirtschaftskreislauf, Preisbildung, Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, Rolle des Staates, etc.)
  • Individuum und Gesellschaft

  • Qualifikationsphase (Klasse 12 und 13 – zwei Klausuren pro Halbjahr)
  • Wirtschaftspolitik
  • Europäische Union
  • Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherung
  • Globale Strukturen und Prozesse (Grundlagen der Friedens- und Sicherheitspolitik sowie die Möglichkeiten und Grenzen des Handelns internationaler Akteure (z. B. UN, NATO) in Konfliktfällen)
  • Jeder von uns hat Erziehung bereits erlebt, wird noch erzogen und irgendwann später wird man selbst zum Erziehenden. Dann ist doch eigentlich schon alles klar oder?!
    Genauer betrachtet ist Erziehung ein komplexer Prozess, der von inneren (z.B. genetischen oder psychischen) und äußeren (z.B. familiären, beruflichen und gesellschaftlichen) Faktoren stark beeinflusst wird. Um diese erklären zu können, werden wissenschaftliche Methoden, wie z.B. Beobachtung, Experimente oder Interviews benötigt. Mit deren Hilfe wurden im Laufe der Zeit wissenschaftliche Theorien entwickelt, die im Unterrichtsfach Erziehungswissenschaft erarbeitet und auf ihre Bedeutung für die pädagogische Praxis durchleuchtet werden.

    Betrachten wir eine alltägliche Situation: Eine Mutter fordert ihr dreijähriges Kind im Bus zum Stillsitzen auf.
    Folgende Aspekte spielen hier gleichzeitig eine Rolle:
  • Wie gehen Mutter und Kind miteinander um? (Aspekt Interaktion/ Kommunikation)
  • Lernt das Kind etwas? Hat es schon früher ‚Stillsitzen’ gelernt? Was heißt eigentlich Lernen? Wie lernt ein Mensch? (Aspekt Lernen)
  • Kann das Kind aufgrund seines Entwicklungsstandes überhaupt schon still sitzen? (Aspekt motorische Entwicklung)
  • Was will die Mutter mit ihrer Aufforderung erreichen? Erwarten die anderen Fahrgäste, dass die Mutter für Ruhe sorgt? (Aspekt Normen und Werte)
  • Wie ist die Mutter selbst erzogen worden? (gesellschaftliche und historische Aspekte)
  • Wie verhält sich die Mutter? Vermittelt sie den Eindruck, umgehend den Erwartungen des Umfeldes gerecht werden zu wollen (Aspekt Sozialisation oder Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht)

  • Im erziehungswissenschaftlichen Unterricht werden Erziehungsprozesse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und Zusammenhänge verschiedener Ansätze beurteilt. Dazu werden auch Ansätze aus der Psychologie, Soziologie und der Biologie hinzu gezogen. Ein besonderes Ziel dabei ist, pädagogische Erklärungsansatze zu erarbeiten und im Hinblick auf ihren Nutzen für den pädagogischen Alltag kritisch zu durchleuchten und so komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge selbstständig und multiperspektivisch aus pädagogischer Sicht zu reflektieren sowie Konsequenzen für das pädagogische Handeln zu entwickeln.
    Zurück zur Mutter mit ihrem 3-jährigen Kind: Bei einer Betrachtung im Hinblick auf gesellschaftlicher Normen und Werte müsste thematisiert werden, inwiefern es sinnvoll oder notwendig ist, gesellschaftlichen Erwartungen zu folgen, d.h. dem Kind Ruhe abzuverlangen, weil (möglicherweise) andere Fahrgäste stöhnen oder kritisch blicken? Inwieweit beeinflussen individuelle Voraussetzungen und Wünsche die Reaktion der Mutter?
    Nachdenken über Gott und die Welt….

    Was so oberflächlich daher gesagt wird, bekommt im Religionsunterricht in der Oberstufe eine tiefergehende Dimension. Auch wenn Religion in der heutigen Gesellschaft scheinbar keine große Rolle mehr spielt, ist doch unsere Kultur geprägt von 2000 Jahren Christentum. Ohne die christlichen Werte wäre unsere Gesellschaft nicht denkbar. Wer sich mit Kunst und Literatur aber auch mit Naturwissenschaft und Geschichte auseinandersetzt, kommt immer wieder auf die Religion zurück.
    So geht es einerseits um historische Zusammenhänge. Andererseits stehen aktuelle Fragestellungen im Vordergrund, bei denen nach ethischer und moralischer Bewertung gefragt wird. Hier bietet das Fach Religionslehre Raum für die Diskussion und Suche nach Orientierung.
    Gesellschaftliche Themen wie der Umgang mit Migranten und Flüchtlingen, die Einordnung von religiösem Fanatismus, die Frage nach Gerechtigkeit aber auch das Individuum betreffende Fragestellungen wie die Suche einer eigenen Identität und der Sinnhaftigkeit des Lebens werden angesprochen. Die sachliche Auseinandersetzung mit dem Islam und anderen Religionen, genauso wie der Auftrag, Verantwortung für unsere Erde zu übernehmen und Solidarität mit den Benachteiligten zu üben, sind Themen, mit denen sich das Fach der Religionslehre auseinandersetzt.
    Diskussionen über solche Fragen sind wichtig – gerade in einer Welt, in der die Handlungsmaßstäbe immer individualisierter sind. Im Religionsunterricht der Oberstufe werden diese Diskussionen untermauert durch christlich-theologische und geisteswissenschaftliche Grundlagen.
    Der Religionsunterricht ist um große methodische Vielfalt bemüht. Natürlich wird die Erarbeitung von Texten immer wieder im Unterricht seinen Platz haben. Der Umgang mit der Bibel – auch als Hinführung zum theologischen Arbeiten – wird geübt.
    Daneben gehören kreative Zugänge wie künstlerisches Gestalten oder Rollenspiele zum Unterricht. Die Auseinandersetzung mit Kunstwerken, Filmen und Karikaturen bietet Anknüpfungspunkte und bei bestimmten Fragestellungen ist es sinnvoll, in Schülergruppen zu einem Thema zu recherchieren und zu präsentieren. Eigenständigkeit ist gefragt: Beim Erarbeiten von Themen, beim Reflektieren verschiedener Denkansätze, bei der Bildung einer eigenen tragfähigen Einstellung bis zur religiösen Identität.
    An der Kardinal-von-Galen Gesamtschule unterrichten evangelische und katholische Lehrerinnen Religion in der Oberstufe. In enger Absprache wird der Unterricht so gestaltet, dass die Anforderungen der Lehrpläne für beide Konfessionen berücksichtigt werden. SchülerInnen ohne christlichen Hintergrund sind genauso willkommen, und da der Religionsunterricht in der Sekundarstufe I andere Schwerpunkte setzt, ist ein Einstieg in der EF ohne große Schwierigkeiten möglich.
    Laut Ausbildungs- und Prüfungsordnung muss jeder Schüler/jede Schülerin in Nordrhein-Westfalen das Fach Religion in der EF und Q1 belegen. Philosophie kann alternativ gewählt werden.

    Häufige Fragen zum Übergang in unsere gymnasiale Oberstufe

    1Wer kann die Oberstufe besuchen?
    Voraussetzung ist die Fachoberschulreife mit Qualifikation. Schüler/innen von einem G8-Gymnasium können nach erfolgreichem Abschluss der Klasse 9 in die Oberstufe der KvG wechseln.
    2Welche Beratungstermine muss ich beachten?
    Die Informationen über die entscheidenden Laufbahnabschnitte werden für die einzelnen Jahrgangsstufen durch die Abteilungsleiterin zu folgenden Terminen durchgeführt:

    Im November/ Dezember in der Jahrgangsstufe 10 gibt es eine Informationsveranstaltung über den Bildungsgang in der gymnasialen Oberstufe allgemein und über die Schwerpunktbildung an unserer Schule im Besonderen. Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulformen, die ihre Schullaufbahn an unserer Schule fortsetzen möchten, werden zu dieser Veranstaltung eingeladen.
    Verbindliche Fächerwahlen für die neue EF finden nach Ostern statt.

    Zu Beginn der Einführungsphase EF werden Schülerinnen und Schüler, deren Eltern über den Bildungsgang, insbesondere über die Versetzung in die Qualifikationsphase und die LK-Wahlen informiert.

    Die nächste Veranstaltung erfolgt zu Beginn der Qualifikationsphase Q1. Es wird informiert über die Bildung der Gesamtqualifikation als Voraussetzung für die Zulassung zur Abiturprüfung.

    Zu Beginn der Q 2 wird über die Bedingungen und das Verfahren in der Abiturprüfung und über die Voraussetzungen über das Bestehen der Abiturprüfung informiert.
    3Welche Aufgaben haben die Beratungslehrer/innen
    An unserer Schule ist pro Jahrgang ein Beratungslehrer / eine Beratungslehrerin eingesetzt. Sie beraten bei der Wahl der Schullaufbahn und kontrollieren deren Richtigkeit. Folgende Bereiche werden überprüft:

    1. Erfassen der Kursabschlussnoten
    2. Überprüfung der Pflicht- und Wahlbedingungen
    3. Vorbereitung der Unterlagen für die Konferenzen
    4. Vorbereitung der Unterlagen für die Abiturprüfung

    Die Beratung erfolgt kontinuierlich und individuell. Der Beratungslehrer / die Beratungslehrerin sind die wichtigsten Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern während ihrer gesamten Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe. Über die Schullaufbahnberatung hinaus vermitteln sie Kontakte zu außerschulischen Institutionen.

    Bei Fragen zur Studien- und Berufswahl steht den Schülerinnen und Schülern ein Beratungslehrer zur Berufsorientierung zur Verfügung. Regelmäßige Veranstaltungen mit dem Arbeitsamt Rheine setzen die in der Jahrgangsstufe 9 begonnene Berufswahlvorbereitung fort. Dies setzt sich bereits in der EF in der Kooperation mit der FH Steinfurt fort. In der Q1 findet eine 4-tägige Berufsvorbereitungswoche statt, hier werden u.a. ein Assessment-Center, die Teilnahme an den Hochschultagen in Münster, Informationen zum FSJ …, die Informationen der Universität Saxion (Niederlande), eine Berufsbörse in Kooperation mit dem Gymnasium Borghorst … angeboten.
    4Was muss ich zur Planung meiner Kurswahlen beachten?
    In der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe wird der Unterricht ausschließlich in Grundkursen erteilt. Folgende Fächer müssen im Pflichtbereich gewählt werden:

    - Deutsch (3 Wochenstunden)
    - Englisch (3 Wochenstunden)
    - Mathematik (3 Wochenstunden)
    - Latein als weitere in der Sekundarstufe I begonnene Fremdsprache (3 Wochenstunden)
    - die neueinsetzende Fremdsprache Spanisch (4 Wochenstunden)
    - Kunst oder Musik (3 Wochenstunden)
    - Biologie oder Physik und/oder Chemie (3 oder 6 Wochenstunden) - ein Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld (3 Wochenstunden)
    - Religionslehre * (3 Wochenstunden)
    - Sport (3 Wochenstunden)
    - Vertiefungsfächer (2 Wochenstunden)

    In der Einführungsphase beträgt die Schülerwochenstundenzahl durchschnittlich 34 Unterrichtsstunden. Bei der Wahl der Fächer ist unbedingt zu beachten, dass in der Qualifikationsphase (Q1 und Q2) nur Fächer belegt werden können, die zu Beginn der Einführungsphase belegt waren. Der Stundenplan muss durchschnittlich für die gesamte Qualifikationsphase mindestens 34 Wochenstunden umfassen. Die Leistungsbewertung erfolgt in zwei Bereichen:
    1. Klausuren
    2. Sonstige Mitarbeit (SoMi)
    In der Einführungsphase werden 2-stündige Klausuren pro Quartal geschrieben. Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen sind Klausurpflichtfächer. Darüber hinaus wählen die Schülerinnen und Schüler in der 3. Woche nach Schuljahresbeginn weitere Klausurfächer. Die Klausuren machen ca. eine Hälfte der Gesamtnote am Ende eines Kurshalbjahres aus.

    Die andere Hälfte wird durch die sogenannte „SoMi-Note“ bestimmt. Darunter versteht man alle mündlichen, schriftlichen und praktischen Unterrichtsleistungen neben den Klausuren. * wer * wer nicht am Religionsunterricht teilnimmt, muss Philosophie belegen

    Ausblick auf die Qualifikationsphasen Q1 und Q2
    Die beiden Leistungskurse werden in der Mitte des 2. Halbjahres in der Einführungsphase gewählt. Der erste Leistungskurs, der gleichzeitig 1. Abiturfach ist, ist mit der Leitfachwahl eigentlich schon festgelegt - Deutsch, Mathematik oder Englisch. Der zweite Leistungskurs kann aus folgenden Fächern gewählt werden:
    Biologie, Englisch (wenn es nicht bereits 1. LK ist), Geschichte und/oder Erziehungswissenschaften.
    Die Einrichtung dieser zweiten Leistungskursschiene richtet sich nach den Wahlen der Schülerinnen und Schüler, sodass in der zweiten Leistungskursschiene zwei, maximal drei Leistungskurse eingerichtet werden können.

    Das 3. Abiturfach (schriftliches Abiturfach) und 4. Abiturfach (mündliches Abiturfach) sind beides Grundkurse mit Klausuren. Sie werden erst zu Beginn der Q2 endgültig festgelegt. Sport ist an unserer Schule als 4. Abiturfach möglich. Wird Sport als 4. Abiturfach gewählt, sind bei Sportunfähigkeit Ersatzregelungen zu treffen. Sport als 4. Abiturfach zieht immer die Wahl von Mathematik als Abiturfach nach.

    Mit Beginn des Schuljahres 2012 / 2013 wurden im 12. Jahrgang Projektkurse eingeführt. Der Projektkurs ist ein zweistündiger Jahreskurs in der Qualifikationsphase, der mit einer Produktpräsentation abgeschlossen wird.
    5Wie kann ich mich für die Oberstufe der KvG anmelden?
    Die Anmeldungen erfolgen über Schüler-Online und über das Sekretariat der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde. Schülerinnen und Schüler von anderen Schulen bringen bitte zur Anmeldung eine Kopie des letzten Zeugnisses und das Familienstammbuch mit. Im Anschluss an das Anmeldeverfahren erhalten Sie eine schriftliche Rückmeldung über die Aufnahme.
    Es gibt gemeinsame Vorbereitungstage zum Schuljahresende zu der alle Schülerinnen und Schüler eingeladen werden. Für weitere Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

    Kardinal-von-Galen-Gesamtschule
    Amtmann-Daniel-Str. 32
    48356 Nordwalde
    Tel.: 02573/9340-0
    FAX: 02573/934044
    info@kvg-gesamtschule-nordwalde.de

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